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Judoclub Zweibrücken sichert sich zwei Tickets zu den deutschen Meisterschaften

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Nachdem sich Anfang Februar insgesamt sechs Starter des 1. Judoclub Zweibrücken auf den Pfalzmeisterschaften in Speyer auf einen der ersten drei Plätze kämpfen konnten, fanden am vergangenen Wochenende in Homburg/ Erbach die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der weiblichen und männlichen U18 und U21 statt. 

Am Samstag gingen bei der U18 Denny Lallemand, Timo Frey und Lisa Fuhrmann für den JCZ auf die Matte. 

Denny Lallemand hatte in der Gewichtsklasse -43kg einige schwere Kämpfe zu bestreiten. Er setzte Anweisungen gut um und präsentierte sich gut. So konnte er sich am Ende die wichtige Bronzemedaille und damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sichern. 
In der Gewichtsklasse -50kg ging Timo Frey an den Start. Er zeigte starkes und souveränes Judo. Er konnte alle fünf Kämpfe souverän gewinnen und sich den Titel des Südwestdeutschen Meisters sichern. Mit dieser Goldmedaille sicherte auch er sich das Ticket zur Deutschen Meisterschaft. 
Für Lisa Fuhrmann verlief der Tag weniger glücklich. Nach zwei unglücklich verlorenen Kämpfen schied sie leider aus. 
Die Deutschen Meisterschaften der U18 finden am 02.03.19 in Leipzig statt. 

Sonntags starteten die Judoka der Altersklasse U21. Hier gingen für den 1.JC Zweibrücken die Kämpfer Marc Stegner, Nico Frey, und Jan Wichmann auf die Matte.

Alle drei zeigten technisch gutes Judo und einen starken Willen. So konnte sich Marc Stegner nach einem souveränen Auftaktsieg -90kg und einer folgenden Niederlage dann in der Trostrunde ins kleine Finale vorkämpfen, das er leider am Ende nicht für sich entscheiden konnte, sich aber einen starken fünften Platz sichern konnte.

Nico Frey konnte ebenfalls zwei hoch spannende Kämpfe für sich entscheiden. Ebenfalls auf dem Weg in den Kampf um Platz drei musste er sich in seinem vierten Kampf dann allerdings im Boden geschlagen geben. In seiner großen Gewichtsklasse -66kg belegt er Platz 7.

In der Gewichtsklasse -81kg startete in einem ebenso großen Feld Jan Wichmann. Auch er konnte seinen ersten Kampf vorzeitig mit einer gelungenen Abtauchtechnik für sich entscheiden. In den zwei folgenden, taktisch gut geführten, Kämpfen konnte er sich aber leider nicht weiter durchsetzen und schied aus dem Turnier aus.

Die Trainer zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen und drücken nun der U18 die Daumen für die Deutschen Meisterschaften.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Februar 2019 um 19:25 Uhr
 

Jasmin Külbs auf gutem Weg

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Bericht Aus Pfälzer Merkur

Die Judoka des 1. JC Zweibrücken zeigt beim Grand Slam in Paris zwei ordentliche Kämpfe.

Paris (ski) Wieder gut ins Wettkampfgeschehen reingefunden hat Judoka Jasmin Külbs. Nach knapp einjähriger Pause und dem gelungenen Comeback mit dem Titel bei der Deutschen Meisterschaft Ende Januar hat sich die Starterin des 1. JC Zweibrücken gestern erstmals wieder mit der internationalen Konkurrenz gemessen. Beim Grand Slam in Paris (Frankreich) hat die Schwergewichtskämpferin in der Klasse über 78 Kilogramm zwei ordentliche Auftritte auf die Matte gebracht. Wenn es auch nicht für einen der vorderen Plätze reichte, so ist JCZ-Trainer Stephan Hahn nach der erneuten Schulteroperation im vergangenen Jahr durchaus zufrieden mit dem Abschneiden der 27-Jährigen. „Sie ist auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke, das haben die Kämpfe gezeigt“, erklärt er. „Man darf nach einer so langen Pause keine Wunder erwarten. Ein Athlet kann nicht einfach ein Jahr weg sein und sich dann gleich auf Weltniveau zurückmelden.“

Gegen die Koreanerin Mi Jin Han, Nummer 28 der Welt, erwischte Külbs, derzeit auf Weltranglistenplatz 21, dennoch einen sehr guten Start in den Wettkampf. „Sie hat ihre Gegnerin geworfen“, erklärt Hahn. Durch Ippon entschied die Pfälzerin den Kampf somit nach 2:53 Minuten vorzeitig für sich. In der zweiten Runde wartete dann allerdings schon ein anderes Kaliber auf Jasmin Külbs. Die „sehr große“ Ukrainerin Yelyzaveta Kalanina zeigte sich auch als sehr starke Gegnerin. Kurz vor Schluss sicherte die Weltranglisten-Zehnte durch Ippon das Weiterkommen. „Jasmin hat nicht schlecht gekämpft, man hat aber gesehen, dass ihr auf diesem Niveau noch das Durchsetzungsvermögen fehlt.“ Es sei aber durchaus gut gewesen, dass Külbs in diesem Kampf über die volle Distanz gehen musste, um auch diese Belastung wieder zu spüren. „Mit etwas mehr Belastung und Sicherheit durch weitere Wettkämpfe ist aber auch sie eine schlagbare Gegnerin“, zeigt sich Stephan Hahn zuversichtlich, dass Jasmin Külbsauf dem richtigen Weg ist und dieser Wettkampf in Paris seinem Schützling nochmal Auftrieb für den Heim-Grand-Slam in zwei Wochen in Düsseldorf geben wird.

 


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